
Ausgangslage
Die Eheleute Klaus und Beate Mustermann besitzen ein Einfamilienhaus, das sie mit ihren zwei Kindern selbst bewohnen. Klaus Mustermann ist selbstständiger Elektromeister, Beate Mustermann Angestellte im Betrieb. Als zusätzliche Alterssicherung möchten sie ein weiteres Haus kaufen. Das passende Haus ist gefunden und bereits vermietet. Das Mietverhältnis soll nach dem Kauf weiter bestehen bleiben.
Das Objekt kostet inkl. aller Nebenkosten rund € 520.000. Neben dem Einfamilienhaus besteht weiteres Vermögen in Form von Lebensversicherungen, Wertpapieren etc. in Höhe von ca. € 100.000. An Barvermögen ist etwa € 65.000 vorhanden. Der Neuerwerb soll mit rund € 480.000 finanziert werden.
Die Eheleute lassen sich Angebote von zwei Banken erstellen. Die Angebote haben jeweils eine Finanzierungssumme von € 480.000. Allerdings bestehen die Angebote aus je zwei unterschiedlich hohen Teilbeträgen, bieten unterschiedliche Zinssätze an und haben zudem noch verschiedene Zinsfestschreibungsfristen.
Problem
Beratung und Umsetzung
Zunächst ermittelt der Sachverständige die Höhe der monatlichen Einnahmen und Ausgaben. In dieser Selbstauskunft fließen bereits die Mieteinnahmen und Bewirtschaftungskosten der neuen Immobilie ein. Hieraus erfahren die Eheleute, welche monatlichen Belastungen für sie möglich wären. In einem zweiten Schritt werden das gesamte Vermögen und die Verbindlichkeiten ermittelt und gegenübergestellt. Somit erfahren sie, ob der Einsatz von weiterem Eigenkapital, gerade im Hinblick auf den Beleihungswert der zu erwerbenden Immobilie, sinnvoll ist. Zuletzt werden die Gesamtkosten der geplanten Investition geprüft.
Aufgrund dieser Angaben kann der Sachverständige nun einen idealtypischen Finanzierungsplan für die Eheleute erstellen. Sie erfahren:
Ergebnis
Dieser idealtypische Finanzierungsplan wird anschließend mit den zwei Bankangeboten verglichen. Hieraus können die Eheleute erkennen, welche Finanzierung für sie die günstigste ist. Apropos: die Betrachtung der Finanzierung bezieht sich hier nicht nur auf die Dauer der Zinsfestschreibungszeiträume. Die Eheleute erfahren auch, mit welcher Gesamtbelastung sie bis zum Ende der kompletten Finanzierung rechnen müssen.
Aus den Erkenntnissen der idealtypischen Finanzierungsplanung können weitere Finanzierungsanfragen an verschiedene Finanzierungsinstitute gestartet werden. Nach Eingang der entsprechenden Angebote werden diese ausgewertet. Somit zeigt sich, welches Angebot für die Eheleute den größten Nutzen bzw. finanziellen Vorteil bringt.
Fazit: Dadurch haben die Eheleute Mustermann die Sicherheit, ihr eigenes finanzielles Potenzial optimal eingesetzt zu haben. Durch die Hilfe des Sachverständigen kann die Familie Mustermann im Laufe des Finanzierungszeitraums ganz erhebliche Summen einsparen. So ließe sich bei derzeit marktüblichen Zinsen und einer Zinsbindung von 15 Jahren – sofern Familie Mustermann ihr Tilgungspotential entsprechend ausnutzt - Kosten von bis zu € 88.000 sparen, bezogen auf die Gesamtbelastung!
